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Anlageform Erfolgsanlage


Rangier-Lokomotive EMMA - stielvoll anlegen mit grüner Rendite

Was macht EMMA?

Im Moment wird unsere Rangierlokomotive EMMA aufgearbeitet. Sie befindet sich bei der Firma Reuschling und wird von Grund auf neu aufgebaut. Deshalb ist auch kaum zu erkennen, dass es sich vormals und zukünftig um eine Lokomotive handelt. Sie wurde komplett demontiert, die Einzelteile werden aufgearbeitet oder ersetzt.
 

 
 
 
 
 
 

 

Hintergrund


Heute im Internet bestellt und morgen schon im Briefkasten, heute selbstverständlich. Wir denken selten darüber nach, wie die Dinge des täglichen Lebens ihren Weg zu uns finden. Trotzdem sind  Mobilität und Logistik wesentliche Bestandteile unserer Wirtschaft und unseres Lebens. Sichtbar wird dies vor allem daran, dass sich der Güterverkehrsaufwand in Deutschland seit 1960 vervierfacht hat.

Nicht verwunderlich ist deshalb die Tatsache, dass der Verkehr der  zweitgrößte Emittent von CO2 in Deutschland ist. Gleichzeitig werden noch eine Reihe weiterer Schadstoffe emittiert und die Bevölkerung durch Lärm und Geruch beeinträchtigt. Im Bereich der Logistik gibt es deshalb eine große Bandbreite von Projekten, welche die gegenwärtige Situation der Menschen durch eine andere Art der Logistik nachhaltig verbessern können.

Der Transport von Gütern mit der Bahn ist in der Regel mit deutlich weniger Umweltbelastungen verbunden als ein Transport mit dem LkW oder dem Flugzeug. Pro Tonnenkilometer stößt die Bahn durchschnittlich zwei Drittel weniger Kohlendioxid aus als ein Lkw. Darüber hinaus trägt die Bahn zu einer erheblichen Entlastung bei anderen Luftschadstoffen bei.

Aus diesem Grund sieht die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung vor, dass der Güterverkehrsaufwand auf der Schiene bis zum Jahr 2015 gegenüber 1997 verdoppelt werden soll. Eine aktuelle Prognose des Bundesverkehrsministeriums geht davon aus, dass der Güterverkehr in den kommenden Jahrzehnten weiter wachsen wird. Konkret geht die Prognose bis 2025 von einem Wachstum des Güterverkehrs auf der Schiene um 65% aus.

Seit 1998 sind die nationalen europäischen Eisenbahnmärkte durch die EU auch für private Investoren geöffnet worden. Denn die Investitionen dafür können von den Staaten allein nicht mehr aufgebracht werden. Die Liberalisierung zeigte in Ländern wie Deutschland rasch Wirkung. Transportierten „die Privaten Bahnen“ im Jahr 2000 knapp 2% des Güteraufkommens, so waren es im Jahr 2009 schon rund 25%. Insgesamt sind in Europa ca. 40.000 Lokomotiven und 800.000 Güterwaggons im Einsatz. Die Staatsbahnen haben zurzeit rd. 600.000 Güterwaggons aller Art in ihrem Bestand. Dazu kommen mehr als 200.000 private Güterwagen mit einem Investitionsvolumen von etwa 15 Mrd. Euro. Ein Großteil der Lokomotiven und Waggons wurde vor über 30 Jahren  gebaut. Die letzte „Investitionswelle“ fand in den 1970er Jahren statt.

Vor diesem Hintergrund bietet der Güterverkehr großes Potential für nachhaltige Projekte, welche die Gesellschaft lebenswerter gestalten. Deshalb prüft die SolarArt Kraftwerk 1 GmbH & Co.KG Projekte im Bereich nachhaltige Logistik.

Im ersten Schritt prüft die SolarArt Kraftwerk den Kauf einer gebrauchten 3 achsigen 60 Tonnen Rangierlokomotive. Dieser Lokomotiven-Typ wird auf der sogenannten ersten und letzten Meile der Transportkette eingesetzt. Überwiegend um die Waggons zu positionieren. Rangierloks werden nicht nur von Eisenbahnunternehmen verwendet sondern auch auf privaten, unternehmenseigenen Schienenstrecken. Das erhöht die Nachfrage nach diesem Lokomotiven-Typ. Die zu erwerbende Lokomotive ist ca. 30 Jahre alt und steht damit quasi am Ende ihrer Nutzungsdauer. Die Lokomotive wird durch einen Fachbetrieb mit neuester Energie- und Schadstoffsparender Antriebs- und Bremstechnik in Stand gesetzt.

Was macht Lokomotiven für die SolarArt Kraftwerk interessant?

In Deutschland sind lediglich 58% der Bahnstrecken elektrifiziert. Im Rangierverkehr und auf der ersten und letzten Meile kommen fast ausschließlich dieselbetrieben Fahrzeuge zum Einsatz. Diesel-Rangier-Lokomotiven sind deshalb wertstabile Sachanlagen mit einer langen Lebensdauer. Sie erwirtschaften Geldrückflüsse aus Vermietung oder Leasing. Sie leisten nach Aufarbeitung einen Beitrag zur Reduzierung der Lärm- und Schadstoffemissionen und der Verringerung des Carbon Foodprint.

Warum Aufarbeitung einer alten Lok?

Die Aufarbeitung und der Kauf der ersten Spenderlokomotive setzen wir Nachrangdarlehen in Höhe von 550.000 € ein. Eine aufgearbeitet Lok hat einen Wert von 70% des Neupreises und eine weitere Lebensdauer von 30-40 Jahren. Aus ökonomischer Sicht ist es deshalb sinnvoll Lokomotiven aufzuarbeiten.

Welchen ökologischen Vorteil hat dieses Vorgehen?

Für die Herstellung einer 60 Tonnen Lokomotive werden ca. 220.000 kWh Energie eingesetzt. Das entspricht dem Stromverbrauch eines Haushalts über 70 Jahre. Zudem werden dabei 100 Tonnen Kohlendioxid freigesetzt. Bei der Aufarbeitung werden 2/3 der vorhandenen Substanz erhalten, für diese wird keine Energie verbraucht und es entstehen keine Emissionen. Die Lok wird nach den Standards Add Blue und Euro5 mit Dieselrußfilter auf den neusten technischen Stand gebracht und verbraucht zukünftig etwa 1/3 weniger Energie als mit der alten Technik.


Emma, Lokomotive 1

Hersteller: Linke Hofmann Busch / LHB

Typ: LBH 530 C
Antriebsart: Dieselhydraulische Lokomotive
Bauart: C, 3 Achsen
Eigengewicht: 60 Tonnen
Zuglast: 530 Tonnen
Antriebsleistung: ca. 515 kW Scania 16-077A IFN Stage IIIb
Getriebe: Hydraulisch L420rV Voith
Geschwindigkeit: max. 40 km/h bei voller Zuglast
Umbau: nach Euro 5 Norm, Add Blue, mit Rußfilter,

Beteiligungsvolumen: 650.000.- €